Zukunftsstrategie bringt Krisen-Resilienz

Die Spitzenposition behalten

Der Landkreis Böblingen profitiert von einer starken Wirtschaft, die Arbeitslosenquote ist gering. Darauf will sich die Kreiswirtschaftsförderung aber nicht ausruhen und hat deshalb zusammen mit zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik eine umfassende Strategie entwickelt, um auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet zu sein. Hier ziehen alle an einem Strang.

Teams zukunft
Über sechs Monate tagte die Projektgruppe, um die „Zukunftsstrategie Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen“ zu entwickeln

Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel ist nicht zu übersehen. Was heute noch funktioniert, ist morgen eventuell schon überholt. Die Kreiswirtschaftsförderung will diesen Wandel aktiv gestalten. Ihre „Zukunftsstrategie Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen“ ist dabei der Kompass, der die Richtung vorgibt und an dem alle mitwirken: Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik.

Über sechs Monate wurde an der Strategie gearbeitet. In Kooperation mit der imakomm AKADEMIE GmbH wurde als Arbeitsgrundlage eine Stärken-/Schwächen-Analyse durchgeführt. Unzählige Studien und Statistiken, Befragungen verschiedenster Wirtschaftsakteure sowie die Ergebnisse aus zahlreichen Diskussionsrunden, den sogenannten „Regional Labs“, an denen auch außenstehende Bürgerinnern und Bürger teilnehmen konnten, flossen in die Analyse mit ein. Auf diese Weise wurden sieben Schwerpunkte ermittelt: Arbeitsmarkt/ Fachkräfte, Gründung/Unternehmensnachfolge, Flächen für Wohnen und Gewerbe, Digitalisierung sowie Verkehr, Abhängigkeit von der Automobilindustrie und weiche Standortfaktoren. Hinzu kommen die Querschnittsthemen Bildung, Standortimage, Digitalisierung, Bürokratieabbau und Netzwerk.

Zu den Schwerpunkten wurden Themengruppen gebildet, die an die Projektgruppe berichten und die entsprechende Maßnahmen zum jeweiligen Thema umsetzen. Ein Beispiel hierfür sind die Gründerlotsen: erfahrene Unternehmer, die Start-ups in der Gründungsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Ohne den großartigen Input vieler Unternehmen und Einzelpersonen aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik sowie vielen ehrenamtlichen Helfern hätten wir niemals eine so umfangreiche Zukunftsstrategie auf die Beine stellen können“, bedankt sich Kreiswirtschaftsförderer Dr. Sascha Meßmer bei allen Beteiligten, die mitgeholfen haben und auch jetzt noch in den Themengruppen aktiv sind. Meßmer und sein Team richten ihre Arbeit entlang der Strategie aus. „Sie ist wie eine Klammer, die all unsere Aktivitäten umschließt.“ Außerdem ist sie ein ideales Instrument, um die Arbeit der Wirtschaftsförderung zu bemessen und aktiv einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Landkreises zu leisten.

Aktuelle Meldungen des Landkreises